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Gerade erreicht uns diese Anfrage, die wir gleich mal an alle Vereinsmitglieder weiterreichen wollen. Es geht um das Thema “Kinder und das Schiessen auf Tiernachbildungen“, welchen von einigen Naturschutzverbänden zumindest kritisch gesehen wird:
Bitte nehmt doch an der Umfrage teil:
Bei knackigen Minusgraden trafen sich am 29.Januar 2012 fast 200 Schützen und Helfer auf dem Gelände des Schlutters zum 8. Eisbrecherturnier in Delmenhorst. Bereits um 7 Uhr wurde eifrig gearbeitet, um den über 150 Schützen des Tages ein gutes Turnier zu bieten. Und während im Laufe der Zeit alle Teilnehmer eintrafen, sich anmeldeten und auf die 30 Gruppen verteilten, wurde Kaffee und Brötchen gereicht und die ersten Feuer geschürt.
Auf dem gut ausgebauten Weg von Ziel zu Ziel wurden die Schützen an regelmäßigen Stellen dreimal mit Kaffee, Kakao oder Tee bzw. mit Fleisch und Würstchen versorgt, welche an der Kantine gegen die Vorlage von “Gutsteinen” erhältlich waren. Neben den vielen interessant aber nicht unfair gestellten Schüssen gab es auch wieder den berühmt-berüchtigten Hochstand-Schuss auf zwei Ratten, zwei Hunter, einen Doppelhunter und den aus Vorjahren schon bekannten Blindschuss auf die Fledermaus. Die Ziele waren dabei gleichmäßig in Entfernungen zwischen 5 und 40 Meter gestellt. Während am Samstag noch mit Matsch und Modder zu kämpfen war, hat der Nachtfrost nahezu alle Strecken tiefgefroren, so dass nur wenige nasse Füße gab. Nach allgemeiner Meinung waren wohl auch die Pfeilverluste extrem gering, da fast alle Tiere vor natürlichen Pfeilfängen platziert waren. Einzige Ausnahme war wohl der Fall, wo selbst der vier Meter hohe Backstop eines 15m entfernten Ziel nicht ausreichte…
Um ca. Viertel nach vier wurden die Gewinner der einzelnen Klassen ausgezeichnet:
Jagdbogen Recurve Damen: Peggy Meng (527) Jagdbogen Recurve Herren: Kay Bashiti (325) Langbogen Glas Jugend: Robin Kiprowski (380) Langbogen Glas Damen: Claudia Timm (467) Langbogen Glas Herren: Oliver Schön (495) Langbogen Holz Jugend: Peter Schulze (328) Langbogen Holz Damen: Martina Neumann-K (377) Langbogen Holz Herren: Hartmut Wälz (521) Die vollständigen Ergebnislisten findet ihr auch hier auf der Homepage. In der anschließenden Tombola gab es für viele Teilnehmer noch etwas zu gewinnen, darunter Met, Ziele, Bogenequipment und sogar zwei Langbögen. Wer Bilder gemacht hat, sollte diese bitte an webmaster@bogensport-delmenhorst.de schicken. Danke!
Weitere Artikel zum Eisbrecher-Turnier 2012:
Vor dem Besuch eines Parcours sollte aber unbedingt abgesprochen werden, ob Compound-Bögen zugelassen sind, da teilweise Probleme mit dem 3D-Tieren und den hohen Pfeilgeschwindigkeiten der Compound-Bögen auftreten können. Hier ein paar weiterführende Links zum Thema Traditionell Compound-Schiessen:
Am Sonntag, den 3.Juli 2011, fand im Schlutter das 1. Archers Campfire statt, organisiert durch das gleichnamige Kuschelforum für Traditionelle Bogenschützen. Es trafen sich nicht ganz 20 Bogenschützen aus dem norddeutschen Flachland zwischen 7 und 70, um zu Schnacken, zu Schiessen und einfach einen tollen Tag zu verbringen. Nach einem lockeren Turnier mit Sonderwertungen,wie Doppelhunter (Ziel 11 – Hasen) und einem einfachen Hunter (Ziel 20 – Ricke) wurden die Besten ausgewertet. Wobei unter den Recurveschützen wegen Punktgleichheit erst ein Herzschlagfinale mit fremden Bogen auf den “Schwingenden Habicht” ausgeschossen werden musst: Langbogen/Herren – Edgar Löhr (Genthin) Für alle Gewinner gab es sogar eine Kleinigkeit zum mit nach Hause nehmen, wie von Byron Ferguson signierte Armschützer, Pfeile, Lumennoks, die Büchern “Archery Inside” und “Instinktives Bogenschießen” von Henry Bodnik und vieles mehr. Hier noch mal ein Dank an Bearpaw und Bogensport Allermann. Alle Beteiligten waren begeistert vom Parcours und lobten das tolle Design und die mühevolle Arbeit des Arbeitsdienstes, der in mühevoller Arbeit den Parcours bestens gepflegt hatte und alle Tiere in Ordnung hält.
Sonntag 9:00 , leichter Nieselregen, aber im Schlutter sind bereits 14 Schützen anwesend. In diesem Fall geht es aber nicht darum, einfach durch den Parcours zu laufen, denn der heutige Anlass ist eine Trainer-C-Fortbildung des NWDSB. Neben dem Dozenten Hans-Dieter “Max” Linke haben sich 13 Schützen aus den unterschiedlichen Bogensparten eingefunden, um einen Blick in das Schiessen ohne Visier oder andere Zielhilfen zu bekommen. Den Beginn bildete der theoretische Hintergrund, in dem Max neben Materialkunde und der einen oder anderen Anekdote, die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen instinktiven und Systemschiessen herausstellte.
Etwa drei Stunden, hatte das Wetter es abgesehen von etwas Regen gut gemeint, kam aber nun – pünktlich zur Mittagspause – wolkenbruchartig zurück. Dem Bunker sei dank, konnte aber trotzdem jeder im Trockenen sein Mittagessen geniessen. Die verbleibende Zeit wurde dann gut genutzt, um sein Wissen im Bereich “Wetter und Wasser in Training und Turnier” aufzubessern. Bei leichtem Regen ging es abschliessend in zwei Gruppen – geführt von den zwei anwesenden 16 Uhr 30: Mit der Abschlussbesprechung endet ein langer, aber informativer und doch kurzweiliger Tag. Viele der Schützen hatten das erste Mal die Gelegenheit eine gar nicht so völlig andere Schiessentechnik kennen zu lernen. Besten Dank an alle Anwesenden! Natürlich freuen wir uns darauf, die “Neu-Traditionellen” nochmals im Parcours oder auf dem Eisbrecherturnier 2012 begrüßen zu dürfen. Und hier noch ein paar Bilder:
Ähnlich wie es viele Bogenarten in der Geschichte gibt und gab, haben sich diverse Köcherformen herausgebildet. Hier mal eine kleine Übersicht von typischen, unüblichen oder exotischen Köchern. 1) Der RückenköcherSeine Pfeile auf den Rücken zu transportieren ist beliebt in jedem Hollywood-Film, dies entspricht aber nur selten der historischen Realität. Zumindest im mittelalterlichen England war der Rückköcher gänzlich unbekannt und gerade auf dem Schlachtfeld äussert unpraktisch, da die Federn verdrückt würden und den Pfeile schnell rausfallen. Im zeitgenössischen Bogensport sind diese Köcher besonders wegen Ihrer teils sehr aufwendigen Dekorationen recht beliebt. 2) Der SeitenköcherBeliebt im traditionellen als auch olypmischen Bogenschiessen, wird der Seitenköcher gewöhnlich am Gürtel getragen, entweder als einfache Röhre oder mit Unterteilungen, damit den Pfeile weniger durcheinander geschmissen werden. 3) Der HüftköcherÄhnlich dem Seitenköcher, nur dass hier die Pfeilespitzen ins Leder oder kurze Röhren gesteckt werden. So bleiben die Federn relativ weit von einander entfernt und die Pfeile sind recht schnell zu greifen. Auch wenn es so wirken mag, ist die Wahrscheinlichkeit herausfallender Pfeile deutlich geringer als beim Seitenköcher.
Am heutigen zweiten Tag des Eisbrecher-Turniers 2011 war die traditionellen Schützen am Zuge. 143 Schützen traten an, um sich an den 30 Zielen zu versuchen. Dabei fanden sich unter anderem Hunter und Doppelhunter, eine senkrechter 90°-Schuss vom Hochstand, eine Fledermaus in ihrer dunklen Höhlen und viele interessant gestellte Schüsse bis zu einer Entfernung von gut 45m.
Um etwa halb Fünf gab es dann in großer Runde für die jeweils ersten Drei in den teilnehmenden Bogenklassen eine Urkunde und Applaus. Für alle anderen gab es dann noch etwa 30 Preise zu gewinnen vom Honig über Ethafoam-Zielscheiben bis zum hünenhaften 2m Langbogen mit 50#. Der glückliche Gewinner kam aus Eschweiler, wo es noch etliche Bilder zu sehen gibt. Natürlich berichtete auch die Presse: NWZ – Schlangen und Pinguine im Schlutterwald gesichtet dk – Ein Hauch Nottingham Forest in Schlutter Hier nochmals die jeweils Bestplatzierten in den Kategorien: Den kompletten Beitrag lesen »
Am Samstag, den 29.1. traten 75 Bogenschützen an, um auf die 30 Ziele zu schiessen, die erst kurz zuvor aufgestellt wurden. Vertreten war jeweils als Männlich, Weiblich und Jugend (unter 16) die Bogenklassen:
Ganz besonders gratulieren wir natürlich den Gewinnern in den jeweiligen Kategorien: Den kompletten Beitrag lesen »
Am Freitag den 17.12.2010 haben sich ein Großteil der “Freyen Bogner” in Bremen direkt an der Weser getroffen. Zum kleinen Umtrunk mit anschliessendem Besuch in dem Falstaff. Hier ein paar Impressionen:
oder UV-Licht-Suche in der dunklen JahreszeitArtikel von Tim Charzinski Aus einem kleinen Absatz in der Traditionell Bogenschießen Ausgabe #56 und einer daraus resultierenden Diskussion im Archers Campfire entstand die Idee, sich mit dem Thema UV-Licht und Pfeile suchen etwas detaillierter auseinanderzusetzen. Gerade jetzt in Herbst und Winter wird es früh dunkel, so dass wir immer öfter bei mehr als widrigen Lichtbedingungen schießen müssen. Pfeile die nicht das Ziel treffen, können so zu einer echten Herausforderung werden, auch wenn Taschenlampen wenigstens eine Chance zum Finden bieten. Nachteil handelsüblicher Taschenlampen ist aber, dass sowohl Pfeil, also auch die gesamte Umgebung gleichmäßig beleuchtet werden, womit sich die Pfeile vom Herbstlaub nicht absetzen können. Um nun den perfekten Nachtpfeil konzipieren zu können (ohne selbstleuchte Nocken zu verwenden, die relativ teuer und für Holzpfeile nicht erhältlich sind) habe ich also kurzerhand einer UV-Lampe gekauft, um diese mit diversen Feder- und Nockenfarben auszuprobieren. Als Test-Federn (12) nutzte ich günstigen Naturfedern eines großen deutschen Bogensport-Versandhändlers. Zusätzlich wurden dann noch Nocken der Firma Bearpaw (9) und AAE (6) getestet. Der Testaufbau geschah sozusagen unter Laborbedingungen im heimischen Wohnzimmer: Das Material wurde aus einer Entfernung von knapp 3m angestrahlt, was ziemlich gut den Bedingungen im Wald entspricht. Zur besseren Dokumentation stand eine Kamera auf dem Stativ bereit. UV-Test 1: Die FederfarbeNachdem ich die 12 Federn aus ihren 12 Taschen befreit hatte, wurde diese nach oben beschriebenem Ablauf fotografiert. Deutlich zu sehen ist, dass lediglich vier Farben unter dem UV-Licht hervortreten. Und auch die Annahme „Hell muss Leuchten“ ist leider nur bedingt richtig, so strahlt die Farbe Gold verhältnismäßig wenig und naturbelassene Feder (ohne Bleichmittel) gar nicht. v.l.n.r.:schwarz, bark, grau, weiß, blau, lila, pink, grün, lime, rot, orange, gold Grob kann man sagen, dass die Farbtöne Pink, Orange, Lime (Neongrün) und Weiß für unseren Zweck besonders geeignet sind. |
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Der Wettergott war wieder auf Seiten der Schützen und bescherte bei knackigen -4° wenigstens ein trockenes Schiessen bei minimalem Schneefall. Die 30 Gruppen starteten um ca. 10:30 jeweils an einem der Ziele. Zwischendurch gab es zweimal eine kostenlose Kaffee- oder Teepause und einen Stop an der Kantine. Um etwa 15 Uhr kamen dann alle Schützen wieder an den “Bunker”, um die Zeit bis zur Siegerehrung mit Schnacken und Fachsimpeln zu verbringen. Für das leibliche Wohl sorgten die viele fleissigen Hände hinter den Kulissen mit Brötchen, Altbierbraten oder einem heißem Met. Wer einen seiner Pfeile verloren hatte, konnten entweder auf dem Pfeileimer hoffen oder gleich bei einem der anwesenden Händlern für Nachschub sorgen.











