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geschrieben von Tim Charzinski (9. Februar 2012)
Kategorie: Allgemein
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Gerade erreicht uns diese Anfrage, die wir gleich mal an alle Vereinsmitglieder weiterreichen wollen. Es geht um das Thema “Kinder und das Schiessen auf Tiernachbildungen“, welchen von einigen Naturschutzverbänden zumindest  kritisch gesehen wird:

Liebe Eltern,

im Rahmen einer Seminararbeit für mein Studium (Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München) will ich untersuchen, welche Auswirkungen das Schießen auf Tiernachbildungen im Traditionellen Bogensport auf Kinder und Jugendliche hat. Zudem soll die Kinder- und Jugendarbeit im Traditionellen Bogensport verbessert bzw. auf eine fundierte Basis gestellt werden. Ich selbst bin seit 7 Jahren aktiver Bogenschütze, seit 3 Jahren im Traditionellen Feldbogensportverein München, und möchte so zur Verbesserung der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Öffentlichkeitsarbeit beitragen.

Bitte nehmen Sie sich etwas Zeit, um die Fragen sorgfältig zu beantworten. Ihre Angaben werden absolut vertraulich und nur in anonymisierter Form verwendet. Die Ergebnisse werden allen Bogenschützenvereinen und Schützen/innen kostenfrei ab Mitte April zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Bernd Luff

Bitte nehmt doch an der Umfrage teil:

http://www.bogenschiessen-muenchen.de/bernd/befragung1.htm

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geschrieben von Tim Charzinski (30. Januar 2012)
Kategorie: Turniere / Wettkämpfe
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Bei knackigen Minusgraden trafen sich am 29.Januar 2012 fast 200 Schützen und Helfer auf dem Gelände des Schlutters zum 8. Eisbrecherturnier in Delmenhorst. Bereits um 7 Uhr wurde eifrig gearbeitet, um den über 150 Schützen des Tages ein gutes Turnier zu bieten. Und während im Laufe der Zeit alle Teilnehmer eintrafen, sich anmeldeten und auf die 30 Gruppen verteilten, wurde Kaffee und Brötchen gereicht und die ersten Feuer geschürt.

Pünktlich um 10 Uhr wurden die Schützen dann auch in den Parcour geschickt, um in Gruppen zwischen 3 und 7 Personen auf die 30 Ziele zu schießen. Vorher wurde noch Bernhard Friedl für sein jahrelanges freies Engagement geehrt und nahm sichtlich gerührt ein Beistellfrischling für seinen Wohnzimmerkeiler entgegen.

Auf dem gut ausgebauten Weg von Ziel zu Ziel wurden die Schützen an regelmäßigen Stellen dreimal mit Kaffee, Kakao oder Tee bzw. mit Fleisch und Würstchen versorgt, welche an der Kantine gegen die Vorlage von “Gutsteinen” erhältlich waren. Neben den vielen interessant aber nicht unfair gestellten Schüssen gab es auch wieder den berühmt-berüchtigten Hochstand-Schuss auf zwei Ratten, zwei Hunter, einen Doppelhunter und den aus Vorjahren schon bekannten Blindschuss auf die Fledermaus. Die Ziele waren dabei gleichmäßig in Entfernungen  zwischen 5 und 40 Meter gestellt. Während am Samstag noch mit Matsch und Modder zu kämpfen war, hat der Nachtfrost nahezu alle Strecken tiefgefroren, so dass nur wenige nasse Füße gab. Nach allgemeiner Meinung waren wohl auch die Pfeilverluste extrem gering, da fast alle Tiere vor natürlichen Pfeilfängen platziert waren. Einzige Ausnahme war wohl der Fall, wo selbst der vier Meter hohe Backstop eines 15m entfernten Ziel nicht ausreichte…

Zitternd aber glücklich trafen zwischen 15 und 16 Uhr alle Gruppen wieder am “Bunker” ein und konnten die Schiesszettel bei der gut beschäftigten Turnierleitung abgeben. Von den 620 zu reichenden Punkten wurden zwischen 60 und 527 Punkten geschossen (Durchschnitt 352 Pkt.). Letzte ging in die Klasse “Jagdbogen Damen” an Peggy Meng, die dazu 17 erste Kills schoss! Bis zur Verkündung der Ergebnisse hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit sich mit nichtalkoholischen Getränken und Heißem vom Grill  zu wärmen und die Waren der angereisten Händler zu durchstöbern.

Um ca. Viertel nach vier wurden die Gewinner der einzelnen Klassen ausgezeichnet:

Jagdbogen Recurve Jugend: Luca Wintjen (325)

Jagdbogen Recurve Damen: Peggy Meng (527)

Jagdbogen Recurve Herren: Kay Bashiti (325)

Langbogen Glas Jugend: Robin Kiprowski (380)

Langbogen Glas Damen: Claudia Timm (467)

Langbogen Glas Herren: Oliver Schön (495)

Langbogen Holz Jugend: Peter Schulze (328)

Langbogen Holz Damen: Martina Neumann-K (377)

Langbogen Holz Herren: Hartmut Wälz (521)

Die vollständigen Ergebnislisten findet ihr auch hier auf der Homepage.

In der anschließenden Tombola gab es für viele Teilnehmer noch etwas zu gewinnen, darunter Met, Ziele, Bogenequipment und sogar zwei Langbögen.

Wer Bilder gemacht hat, sollte diese bitte an webmaster@bogensport-delmenhorst.de schicken. Danke!

Weitere Artikel zum Eisbrecher-Turnier 2012:

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geschrieben von Tim Charzinski (28. Juli 2011)
Kategorie: Artikel
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Beim gestrigen Training kam die Frage auf, ob auch Compound-Bögen instinktiv geschossen werden können. Natürlich! Denn der Anbau von Visieren und anderer Zielhilfen ist auch hier optional. Besonders für Sportler, die Rückenprobleme haben ist dies eine gute Alternative, um trotzdem weiterhin traditionell Bogenschiessen zu können. Ein hoher Let-off (die Zugkraftreduzierung beim Vollauszug) ermöglicht ein ruhiges und entspanntes Verharren vor dem Ablass. So kann man einen ganzen Parcours schaffen, ohne dass Rücken und Arme übermässig strapaziert werden.

Vor dem Besuch eines Parcours sollte aber unbedingt abgesprochen werden, ob Compound-Bögen zugelassen sind, da teilweise Probleme mit dem 3D-Tieren und den hohen Pfeilgeschwindigkeiten der Compound-Bögen auftreten können.

Hier ein paar weiterführende Links zum Thema Traditionell Compound-Schiessen:

 

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geschrieben von Tim Charzinski (4. Juli 2011)
Kategorie: Artikel
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Am Sonntag, den 3.Juli 2011, fand im Schlutter das 1. Archers Campfire statt, organisiert durch das gleichnamige Kuschelforum für Traditionelle Bogenschützen. Es trafen sich nicht ganz 20 Bogenschützen aus dem norddeutschen Flachland zwischen 7 und 70, um zu Schnacken, zu Schiessen und einfach einen tollen Tag zu verbringen.

Nach einem lockeren Turnier mit Sonderwertungen,wie Doppelhunter (Ziel 11 – Hasen) und einem einfachen Hunter (Ziel 20 – Ricke) wurden die Besten ausgewertet. Wobei unter den Recurveschützen wegen Punktgleichheit erst ein Herzschlagfinale mit fremden Bogen auf den “Schwingenden Habicht” ausgeschossen werden musst:

Langbogen/Herren – Edgar Löhr (Genthin)
Recurve/Herren – Tim Charzinski (Ganderkesee)
Recurve/Damen – Christine Kuhlmey (Osterholz-Scharmbeck)
Langbogen/Junioren – Leonie Charzinski (Ganderkesee)

Für alle Gewinner gab es sogar eine Kleinigkeit zum mit nach Hause nehmen, wie von Byron Ferguson signierte Armschützer, Pfeile, Lumennoks, die Büchern “Archery Inside” und “Instinktives Bogenschießen” von Henry Bodnik und vieles mehr. Hier noch mal ein Dank an Bearpaw und Bogensport Allermann.

Alle Beteiligten waren begeistert vom Parcours und lobten das tolle Design und die mühevolle Arbeit des Arbeitsdienstes, der in mühevoller Arbeit den Parcours bestens gepflegt hatte und alle Tiere in Ordnung hält.


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geschrieben von Tim Charzinski (16. Mai 2011)
Kategorie: Artikel,Termine / Veranstaltungen
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Sonntag 9:00 , leichter Nieselregen, aber im Schlutter sind bereits 14 Schützen anwesend. In diesem Fall geht es aber nicht darum, einfach durch den Parcours zu laufen, denn der heutige Anlass ist eine Trainer-C-Fortbildung des NWDSB.

Neben dem Dozenten Hans-Dieter “Max” Linke haben sich 13 Schützen aus den unterschiedlichen Bogensparten eingefunden, um einen Blick in das Schiessen ohne Visier oder andere Zielhilfen zu bekommen. Den Beginn bildete der theoretische Hintergrund, in dem Max neben Materialkunde und der einen oder anderen Anekdote, die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen instinktiven und Systemschiessen herausstellte.

Nachdem die “erfahrenen” Traditionalisten bislang die Möglichkeit hatten, ihr bisherigen Erfahrungen mit der Theorie abzugleichen, bot die zweite Phase nun vor allem den Feld-, Hallen- und Fitaschützen die Chance, das gerade gelehrte auch praktisch umzusetzen. Auf der Einschiess-Wiese wurde bei jedem Schützen individuell nach Optimierungpotential geschaut. Mit einfachen aber effektiven Tipps bot Hans-Dieter jedem Schützen so Hilfestellungen zum zukünftigen Weiterüben.

Etwa drei Stunden, hatte das Wetter es abgesehen von etwas Regen gut gemeint, kam aber nun – pünktlich zur Mittagspause – wolkenbruchartig zurück. Dem Bunker sei dank, konnte aber trotzdem jeder im Trockenen sein Mittagessen geniessen. Die verbleibende Zeit wurde dann gut genutzt,  um sein Wissen im Bereich “Wetter und Wasser in Training und Turnier” aufzubessern.

Bei leichtem Regen ging es abschliessend in zwei Gruppen – geführt von den zwei anwesenden Eingeborenen Einheimischen – durch die 23 Ziele des Schlutter-Parcours. Max wechselte zwischen den beiden Gruppen, um so nochmal an Schiesstechnik und Stand Verbesserungen vorzunehmen.

16 Uhr 30: Mit der Abschlussbesprechung endet ein langer, aber informativer und doch kurzweiliger Tag. Viele der Schützen hatten das erste Mal die Gelegenheit eine gar nicht so völlig andere Schiessentechnik kennen zu lernen.

Besten Dank an alle Anwesenden! Natürlich freuen wir uns darauf, die “Neu-Traditionellen” nochmals im Parcours oder auf dem Eisbrecherturnier 2012 begrüßen zu dürfen.

Und hier noch ein paar Bilder:

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geschrieben von Tim Charzinski (20. März 2011)
Kategorie: Artikel
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Ähnlich wie es viele Bogenarten in der Geschichte gibt und gab, haben sich diverse Köcherformen herausgebildet. Hier mal eine kleine Übersicht von typischen, unüblichen oder exotischen Köchern.

1) Der Rückenköcher

Seine Pfeile auf den Rücken zu transportieren ist beliebt in jedem Hollywood-Film, dies entspricht aber nur selten der historischen Realität. Zumindest im mittelalterlichen England war der Rückköcher gänzlich unbekannt und gerade auf dem Schlachtfeld äussert unpraktisch, da die Federn verdrückt würden und den Pfeile schnell rausfallen. Im zeitgenössischen Bogensport sind diese Köcher besonders wegen Ihrer teils sehr aufwendigen Dekorationen recht beliebt.

2) Der Seitenköcher

Beliebt im traditionellen als auch olypmischen Bogenschiessen, wird der Seitenköcher gewöhnlich am Gürtel getragen, entweder als einfache Röhre oder mit Unterteilungen, damit den Pfeile weniger durcheinander geschmissen werden.

3) Der Hüftköcher

Ähnlich dem Seitenköcher, nur dass hier die Pfeilespitzen ins Leder oder kurze Röhren gesteckt werden. So bleiben die Federn relativ weit von einander entfernt und die Pfeile sind recht schnell zu greifen. Auch wenn es so wirken mag, ist die Wahrscheinlichkeit herausfallender Pfeile deutlich geringer als beim Seitenköcher.
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geschrieben von Tim Charzinski (30. Januar 2011)
Kategorie: Slutters Freye Bogner,Turniere / Wettkämpfe
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Am heutigen zweiten Tag des Eisbrecher-Turniers 2011 war die traditionellen Schützen am Zuge. 143 Schützen traten an, um sich an den 30 Zielen zu versuchen. Dabei fanden sich unter anderem Hunter und Doppelhunter, eine senkrechter 90°-Schuss vom Hochstand, eine Fledermaus in ihrer dunklen Höhlen und viele interessant gestellte Schüsse bis zu einer Entfernung von gut 45m.

Der Wettergott war wieder auf Seiten der Schützen und bescherte bei knackigen -4° wenigstens ein trockenes Schiessen bei minimalem Schneefall. Die 30 Gruppen starteten um ca. 10:30 jeweils an einem der Ziele. Zwischendurch gab es zweimal eine kostenlose Kaffee- oder Teepause und einen Stop an der Kantine. Um etwa 15 Uhr kamen dann alle Schützen wieder an den “Bunker”, um die Zeit bis zur Siegerehrung mit Schnacken und Fachsimpeln zu verbringen. Für das leibliche Wohl sorgten die viele fleissigen Hände hinter den Kulissen mit Brötchen, Altbierbraten oder einem heißem Met. Wer einen seiner Pfeile verloren hatte, konnten entweder auf dem Pfeileimer hoffen oder gleich bei einem der anwesenden Händlern für Nachschub sorgen.

Um etwa halb Fünf gab es dann in großer Runde für die jeweils ersten Drei in den teilnehmenden Bogenklassen eine Urkunde und Applaus. Für alle anderen gab es dann noch etwa 30 Preise zu gewinnen vom Honig über Ethafoam-Zielscheiben bis zum hünenhaften 2m Langbogen mit 50#. Der glückliche Gewinner kam aus Eschweiler, wo es noch etliche Bilder zu sehen gibt.

Natürlich berichtete auch die Presse:

NWZ – Schlangen und Pinguine im Schlutterwald gesichtet

dk – Ein Hauch Nottingham Forest in Schlutter

Hier nochmals die jeweils Bestplatzierten in den Kategorien:

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geschrieben von Tim Charzinski (29. Januar 2011)
Kategorie: Slutters Freye Bogner,Turniere / Wettkämpfe
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Am Samstag, den 29.1. traten 75 Bogenschützen an, um auf die 30 Ziele zu schiessen, die erst kurz zuvor aufgestellt wurden. Vertreten war jeweils als Männlich, Weiblich und Jugend (unter 16) die Bogenklassen:

  • Blankbogen
  • Compound, blank
  • Compound, Visier
  • Jagd-Recurve
  • Langbogen, traditionell

Ganz besonders gratulieren wir natürlich den Gewinnern in den jeweiligen Kategorien:

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geschrieben von Tim Charzinski (20. Dezember 2010)
Kategorie: Slutters Freye Bogner
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Am Freitag den 17.12.2010 haben sich ein Großteil der “Freyen Bogner” in Bremen direkt an der Weser getroffen. Zum kleinen Umtrunk mit anschliessendem Besuch in dem Falstaff. Hier ein paar Impressionen:

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geschrieben von Tim Charzinski (13. Dezember 2010)
Kategorie: Artikel
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oder UV-Licht-Suche in der dunklen Jahreszeit

Artikel von Tim Charzinski

Aus einem kleinen Absatz in der Traditionell Bogenschießen Ausgabe #56 und einer daraus resultierenden Diskussion im Archers Campfire entstand die Idee, sich mit dem Thema UV-Licht und Pfeile suchen etwas detaillierter auseinanderzusetzen.

Gerade jetzt in Herbst und Winter wird es früh dunkel, so dass wir immer öfter bei mehr als widrigen Lichtbedingungen schießen müssen. Pfeile die nicht das Ziel treffen, können so zu einer echten Herausforderung werden, auch wenn Taschenlampen wenigstens eine Chance zum Finden bieten. Nachteil handelsüblicher Taschenlampen ist aber, dass sowohl Pfeil, also auch die gesamte Umgebung gleichmäßig beleuchtet werden, womit sich die Pfeile vom Herbstlaub nicht absetzen können.

Um nun den perfekten Nachtpfeil konzipieren zu können (ohne selbstleuchte Nocken zu verwenden, die relativ teuer  und für Holzpfeile nicht erhältlich sind) habe ich also kurzerhand einer UV-Lampe gekauft, um diese mit diversen Feder- und Nockenfarben auszuprobieren.
Zur Lampe kann man sagen, dass es zwar viele sehr günstige Modelle gibt, diese aber nur bedingt geeignet sind, da die Leuchtkraft schon nach wenigen Metern stark nachlässt. Ich habe deshalb zu einer Lampe gegriffen, die auch im Geo-Caching viel Anklang gefunden hat, die Ultrafire WF-502B 1W (je nach Dollarkurs inkl. Versand ca. 12€). Mit gerademal 13cm passt diese auch gut in die Köchertasche.

Als Test-Federn (12) nutzte ich günstigen Naturfedern eines großen deutschen Bogensport-Versandhändlers. Zusätzlich wurden dann noch Nocken der Firma Bearpaw (9) und AAE (6) getestet.

Der Testaufbau geschah sozusagen unter Laborbedingungen im heimischen Wohnzimmer: Das Material wurde aus einer Entfernung von knapp 3m angestrahlt, was ziemlich gut den Bedingungen im Wald entspricht. Zur besseren Dokumentation stand eine Kamera auf dem Stativ bereit.

UV-Test 1: Die Federfarbe

Nachdem ich die 12 Federn aus ihren 12 Taschen befreit hatte, wurde diese nach oben beschriebenem Ablauf fotografiert. Deutlich zu sehen ist, dass lediglich vier Farben unter dem UV-Licht hervortreten. Und auch die Annahme „Hell muss Leuchten“ ist leider nur bedingt richtig, so strahlt die Farbe Gold verhältnismäßig wenig und naturbelassene Feder (ohne Bleichmittel) gar nicht.


v.l.n.r.:schwarz, bark, grau, weiß, blau, lila, pink, grün, lime, rot, orange, gold

Grob kann man sagen, dass die Farbtöne Pink, Orange, Lime (Neongrün) und Weiß für unseren Zweck besonders geeignet sind.

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